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Saiten & Zubehör
Geschichtliches: In dem Lexikon der Violine wird die Geschichte
der Saite ausführlich dargestellt. „In der Renaissance
kannte man die Schafdarmsaiten und solche aus Metall
(in der Regel aus Messing oder wenig gehärtetem Stahl. Der Klang der tieferen Saiten war lange unbefriedigend, denn die Idealsaite, eine Saite mit genügender Elastizität, einen optimalen Durchmesser und eine ausreichende Entfettung
musste noch geschaffen werden. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die ersten Darmsaiten mit Silber eingesponnen. „Mit dem beginnenden 18. Jahrhundert begannen auch die Geiger, in Silber oder Kupfer eingesponnenen
Saiten aufzuziehen. D-Saiten aus Aluminium sowie E-Saiten aus Stahl verbreiteten sich gegen Ende des Ersten Weltkrieges. Sehen wir von im Bereich der alten Musik tätigen
Musikern ab, so besteht das Innenleben der meisten heut verwendeten Saiten aus Nylon, Kunststoff oder Metall. Die kontinuierlichen Forschungen werden sicherlich auch in Zukunft noch neue Materialien in die Saitenherstellung einbringen, die - gekoppelt mit alten Herstellungsverfahren - jedes ästhetische Verlangen anspruchsvoller Musiker befriedigen
werden.“
Zitierter Text dem Lexikon der Violine, Laaber Verlag
entnommen.
siehe auch: Saiten



